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Kosten

Beim Arbeitsgericht besteht die Besonderheit, dass jede Partei ihre Kosten selber trägt, egal wer gewinnt oder verliert. Diese Regelung gilt für die erstinstanzlichen Verfahren. Im Berufungsverfahren vor dem Landesarbeitsgericht kommt es darauf an, wer die Klage in welchem Umfang gewinnt. Obsiegt der Arbeitnehmer, hat der Arbeitgeber die Kosten des zweitinstanzlichen Verfahrens zu tragen. Im umgekehrten Fall trägt der Arbeitnehmer die Kosten. Dringt eine Partei nur zum Teil mit ihrem Klagebegehren durch, werden die Kosten geteilt im Verhältnis des Obsiegens zum Unterliegen. Dies gilt entsprechend bei einer Revision vor dem Bundesarbeitsgericht.

Ist der Arbeitnehmer aufgrund seiner finanziellen Verhältnisse nicht in der Lage, die Kosten des Verfahrens zu tragen, besteht die Möglichkeit, Prozesskostenhilfe zu beantragen.

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Aktuelles aus dem Bereich Arbeitsrecht

11. Januar 2019

Arbeitsrecht

Arbeitsrecht: Urlaubsrecht (II) – der Urlaubsabgeltungsanspruch ist vererblich

Arbeitsrecht: EuGH, Urteil vom 6.11.2018 -C - 569/16 (BAG 18.10.2016 - 9 AZR 45/16) Kann der Urlaub wegen Beendigung des Arbeitsverhältnisses ganz oder teilweise nicht mehr gewährt werden, so ist er abzugelten nach  § 7...

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11. Januar 2019

Arbeitsrecht

Arbeitsrecht: Urlaubsrecht (I) – kein automatischer Verfall von Urlaubsansprüchen zum Jahresende oder zum 31. März des Folgejahres

Arbeitsrecht: EuGH, Urteil vom 6.11.2018 -C- 684/16; BAG 13.12.2016 - 9 AZR 541/15 Nach § 7 Abs. 3 Bundesurlaubsgesetz (BurlG) muss der Urlaub im laufenden Kalenderjahr gewährt und genommen werden. Soweit dringende betriebliche oder in...

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