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Kosten

Beim Arbeitsgericht besteht die Besonderheit, dass jede Partei ihre Kosten selber trägt, egal wer gewinnt oder verliert. Diese Regelung gilt für die erstinstanzlichen Verfahren. Im Berufungsverfahren vor dem Landesarbeitsgericht kommt es darauf an, wer die Klage in welchem Umfang gewinnt. Obsiegt der Arbeitnehmer, hat der Arbeitgeber die Kosten des zweitinstanzlichen Verfahrens zu tragen. Im umgekehrten Fall trägt der Arbeitnehmer die Kosten. Dringt eine Partei nur zum Teil mit ihrem Klagebegehren durch, werden die Kosten geteilt im Verhältnis des Obsiegens zum Unterliegen. Dies gilt entsprechend bei einer Revision vor dem Bundesarbeitsgericht.

Ist der Arbeitnehmer aufgrund seiner finanziellen Verhältnisse nicht in der Lage, die Kosten des Verfahrens zu tragen, besteht die Möglichkeit, Prozesskostenhilfe zu beantragen.

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Aktuelles aus dem Bereich Arbeitsrecht

24. März 2020

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Arbeitsrecht in der Corona-Krise – Hilfen für Arbeitnehmer und Arbeitgeber

Am 23.03.2020 hat das Bundeskabinett einen Gesetzentwurf zur Abmilderung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie beschlossen. Für das Arbeitsrecht ergeben sich folgende Erleichterungen und Hilfen:   Verdienstausfälle wegen Kinderbetreuung   Wenn Eltern nicht mehr zur Arbeit...

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18. März 2020

Arbeitsrecht

Arbeitsrecht in der Corona-Krise

Arbeitsrechtliche Fragestellungen im Zusammenhang mit der Corona-Krise    Fallgestaltung: Der Mitarbeiter ist selbst erkrankt   Hier greifen die Ansprüche nach dem Entgeltfortzahlungsgesetz. Für die ersten 6 Wochen zahlt der Arbeitgeber, sodann besteht ein Krankengeldanspruch gegenüber...

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