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Kosten

Beim Arbeitsgericht besteht die Besonderheit, dass jede Partei ihre Kosten selber trägt, egal wer gewinnt oder verliert. Diese Regelung gilt für die erstinstanzlichen Verfahren. Im Berufungsverfahren vor dem Landesarbeitsgericht kommt es darauf an, wer die Klage in welchem Umfang gewinnt. Obsiegt der Arbeitnehmer, hat der Arbeitgeber die Kosten des zweitinstanzlichen Verfahrens zu tragen. Im umgekehrten Fall trägt der Arbeitnehmer die Kosten. Dringt eine Partei nur zum Teil mit ihrem Klagebegehren durch, werden die Kosten geteilt im Verhältnis des Obsiegens zum Unterliegen. Dies gilt entsprechend bei einer Revision vor dem Bundesarbeitsgericht.

Ist der Arbeitnehmer aufgrund seiner finanziellen Verhältnisse nicht in der Lage, die Kosten des Verfahrens zu tragen, besteht die Möglichkeit, Prozesskostenhilfe zu beantragen.

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Aktuelles aus dem Bereich Arbeitsrecht

14. April 2021

Arbeitsrecht

MANDANTEN – INFO 58. Ausgabe

Aktuelle Entscheidungen  aus dem Arbeitsrecht sowie aus dem Miet- und Wohnungseigentumsrecht stellt Ihnen in dieser Ausgabe Rechtsanwalt Erhard vor. Viel Spaß bei der Lektüre wünscht Ihr Anwaltsteam Download  Mandanten - Info  

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28. Januar 2021

Arbeitsrecht

Verdoppelung der Kinderkrankentage

Rückwirkend zum 05.01.2021 tritt das Gesetz zur Regelung des Kinderkrankengeldes in Kraft. Die gesetzliche Krankenkasse zahlt grundsätzlich Kinderkrankengeld, wenn Eltern wegen der Pflege eines kranken unter zwölfjährigen Kindes nicht arbeiten gehen können. Ab sofort können...

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