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Versorgungsausgleich

Unter Versorgungsausgleich versteht man den Ausgleich der Rentenrechte bzw. der Rentenanwartschaften zwischen den Ehegatten im Falle der Scheidung. Rechtliche Grundlage hierfür ist das Versorgungsausgleichsgesetz. Es gilt der Grundsatz, dass alle während der Ehe erworbenen Ansprüche auf Altersversorgung je zur Hälfte geteilt werden. Der Versorgungsausgleich wird grundsätzlich zwingend mit der Scheidung durchgeführt, wenn die Durchführung des Versorgungsausgleiches nicht ehevertraglich ausgeschlossen wurde. Bei einer Ehedauer bis zu 3 Jahren findet der Versorgungsausgleich nur auf Antrag einer der Parteien statt.

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Aktuelles aus dem Bereich Familienrecht

16. März 2018

Familienrecht

OLG Karlsruhe: Ehemann beauftragt Renovierungsarbeit – muss Ehefrau ebenfalls zahlen?

OLG Karlsruhe, Urteil vom 15.07.2015 (14 U 71/14) - rechtskräftig [nachfolgend BGH, Beschluss vom 22.11.2017 (VII ZR 181/15)]     Das OLG Karlsruhe hat entschieden, dass in dem Fall, in dem ein Ehepartner Renovierungsarbeiten in...

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20. August 2015

Familienrecht

Neue „Düsseldorfer Tabelle“ zum 01. August 2015

Zum 01. August 2015 wurde die "Düsseldorfer Tabelle" geändert. Die Bedarfssätze unterhaltsberechtigter Kinder wurden erhöht. Die Erhöhung der Bedarfssätze unterhaltsberechtigter Kinder beruht auf dem am 22. Juli 2015 verkündeten Gesetz zur Anhebung des Grundfreibetrages, des...

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